Flüchtlingshilfe St. Peter

Ich bin fremd gewesen und ihr habt mich aufgenommen ...                                                                                                                                                                                                                Mt. 25, 31

  • einladen
  • annehmen
  • willkommen heißen
  • Heimat geben
  • aufnehmen

 

  •  

 

Not sehen und handeln - Augenhöhe und Menschlichkeit

So entstand einst die Schule des Friedens der Gemeinschaft Sant'Egidio. Sie wendet sich besonders an Kinder, Flüchtlinge, Ausgegrenzte und an alle Menschen mit den größten Benachteiligungen und Schwierigkeiten.

Sant'Egidio - als ein Weg des Friedens!

 

 

Freie Mitarbeiter und PGR treffen sich und handeln im Geiste von Sant'Egidio:

* Wie die Flüchtlingshilfe bei uns begann:

Nach dem ersten Treffen mit den Flüchtlingen in der Weihnachtszeit entwickelte sich aus einzelnen engagierten Menschen aus dem Dorf eine Gruppe, die sich der Not der Flüchtlinge vor Ort besonders annehmen will.
Es war schnell klar: Keiner kann und soll alles machen, es sind dafür Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Ideen und Talenten erforderlich, wobei der unterschiedliche Zeitbedarf für das Handeln und das mögliche Zeitkontigent, das der einzelne zur Verfügung stellen kann, zu berücksichtigen sind.

* Wie die Flüchtlingshilfe bei uns konkret organisiert wurde:

Die ""Gruppe der Verantwortlichen" setzte sich zusammen aus diesen Zuständigkeiten:

Netzwerk
Hier laufen alle Infos zusammen, werden auch von dort aus an alle der Gruppe verschickt.
Auch Sachspenden oder angebotene Hilfen sollen hier gemeldet werden.

Familie und Hilfe vor Ort
Bemühungen um eine Familienhelferin oder -hebamme und alles rund um ein Baby...
 
Kleine Handwerksarbeiten vor Ort
Zeigen und Anleiten, wie man kleine Dinge im Haus nach Bedarf repariert usw.
 
Erste Hilfe bei Krankheiten
Zeigen, wie man mit Medikamenten umgeht, Besorgen von Hausmitteln und einfachen Medikamenten, Beipackzettel lesen.

Kommunikation und Umgangssprache
Deutsche Sprache lernen: Treffen organisieren, um zu lesen und miteinader zu sprechen, Kommunizieren im Alltag.

Wohnung und Lebenshilfe
Termine für Ärzte, Krankenhäuser usw. suchen, Vermitteln einer Wohnung im Dorf, Lernen, was man in einer Wohnung beachten muss, Hilfestellungen im Alltag.

Lebensmittel, Kochen und Einkaufen
Die Produkte der Region und unseres Landes kennenlernen und ausprobieren. Wo kann man einkaufen? Wie kann man pflanzen und ernten?

Behörden und Ämter
Erkunden der Voraussetzungen beim Kreis für eine Unterkunft. Kooperation mit dem zuständgen Sozialarbeiter des Kreises und mit dem Sozialamt bezüglich Wohnen, Arbeiten, Übernahme von Kosten. Erläuterung und Auflisten von Bauschäden und Reparaturarbeiten in den Wohnungen
.

Spontane Unterstützung
Deutsche Sprache lernen: Unterstützung beim Lesen oder Hausaufgaben machen. Erstes Sprechen und Lesen in und mit der Familie.

Kita und Schule
Kontakte und Zusammenarbeit mit der Kita und mit der Schule nach Bedarf.

 

* Wie die Flüchtlingshilfe bei uns jetzt zum Alltag gehört:

► Häufige Besuche bei den Flüchtlingsfamilien
► Ständige Verbesserung ihrer Wohn- und Lebensverhältnisse
► Förderung der deutschen Sprachkenntnisse
► Fahrdienste
► Gemeinsame Treffen spontan und organisiert
► Die Gruppe der Verantwortlichen trifft sich regelmäßig zum Austausch und zur Verabredung für das künftig

     notwendige Handeln
► Die Gruppe der Verantwortlichen ist offen für weitere Helfer und Helferinnen, die gerne Zuständigkeiten und
    Verantwortung übernehmen wollen

Stand: Januar 2016